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Außenseiter
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| +++ Sportzeitung für Deutschland +++ |
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Ein kühler Mittwochabend in der Oberliga D, Flutlichtatmosphäre im Eppinger Stadion, 2859 Zuschauer mit dicken Jacken, aber warmen Herzen. Als Schiedsrichterin Hofmann um 20:15 Uhr anpfeift, ist schnell klar: Beide Teams haben keine Lust auf ein taktisches Schachspiel - das hier wird ehrlicher, kerniger Oberliga-Fußball mit allem, was dazugehört: viel Laufarbeit, noch mehr Kampf und gelegentlich ein Ball, der sich lieber in die Zuschauerränge rettet als ins Netz. [weiter lesen] |
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4353 Zuschauer sahen an diesem kühlen Mittwochabend in Haldensleben ein Spiel, das in der ersten halben Stunde nach offenem Schlagabtausch roch - und am Ende doch klar in Richtung der Gäste aus Mittelkalbach kippte. 1:3 hieß es nach 90 Minuten im Stadion am Haldensleber Waldrand, und die Heimfans gingen mit dem Gefühl nach Hause, dass ihre Mannschaft zwar mutig, aber etwas naiv aufgetreten war. [weiter lesen] |
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Fußballabende in Bremerhaven sind selten mondän, aber wenn 3.499 Zuschauer an einem Mittwochabend im März den Weg ins Stadion finden, dann ahnt man: Da liegt was in der Luft. Und tatsächlich - schon nach sechs Minuten bebte das Rund, als Swen Klose, 33 Jahre jung und offenbar noch immer mit der Spritzigkeit eines Jungspunds ausgestattet, den Ball humorlos in den Winkel drosch. Vorlage kam von Maurice Sauer, der an diesem Abend ohnehin überall zu sein schien - auf dem Flügel, im Zentrum, vielleicht auch in den Köpfen der Plauener Verteidiger. [weiter lesen] |
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Wenn die Flutlichtanlage im Poststadion in Karlsruhe angeht, riecht es dort nach Bratwurst, Bier und gelegentlich auch nach Fußball - am Dienstagabend jedoch nach purem Offensivfeuerwerk. Post Karlsruhe fegte den OSC Bremerhaven mit 5:2 vom Platz, und die 3449 Zuschauer bekamen für ihr Eintrittsgeld ein Spiel, das irgendwo zwischen Operette und Actionfilm pendelte. [weiter lesen] |
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Manchmal dauert ein Fußballspiel 90 Minuten - und manchmal nur 85. Für Teutonia Bielefeld endete der 10. Spieltag der Oberliga D jedenfalls fünf Minuten zu früh. Bis dahin führten die Westfalen gegen Eintracht Schwerin mit 1:0, rochen an einem Heimsieg und hatten das Publikum schon halb im Feierabendmodus. Dann kam die rote Karte, dann kam Pascal Brenner - und dann kam der Absturz in Zeitlupe. [weiter lesen] |
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Ein Dienstagabend an der Ostseeküste, 20:15 Uhr, Flutlicht, 3775 Zuschauer - und eine Mannschaft, die offenbar beschlossen hatte, dass Fußball auch ohne Ballbesitz richtig Spaß machen kann. Empor Rostock bezwang die favorisierten Stuttgarter Kickers mit 2:0 und brauchte dafür gerade mal zwei Minuten. [weiter lesen] |
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Ein kalter Märzabend, Flutlicht im ehrwürdigen Stadion an der Prim - und 3762 Zuschauer, die sich fragten, ob der FV Rottweil nach zwei sieglosen Spielen endlich wieder jubeln darf. Am Ende blieb ihnen nur der Trost, dass ihre Mannschaft wenigstens nie aufgab. Empor Rostock hingegen zeigte, warum Routine manchmal einfach siegt: 3:2 aus Sicht der Gäste, die schon zur Pause komfortabel führten - und am Ende doch kurzzeitig ins Schwitzen kamen. [weiter lesen] |
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Ein lauer Frühlingsabend, 3.991 Zuschauer im Rostocker Ostseestadion - und ein Spiel, das niemand so schnell vergessen wird. Empor Rostock und Hessen Kassel trennten sich am 7. Spieltag der Oberliga F mit einem 3:3, einem Ergebnis, das auf dem Papier nach friedlicher Koexistenz aussieht, in Wahrheit aber eine kleine Achterbahnfahrt der Emotionen war. [weiter lesen] |
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Ein kühler Abend an der Nordseeküste, Flutlicht über dem kleinen Stadion am Meer, 3000 Zuschauer mit dicken Jacken und noch dickerer Hoffnung: Der FC Cuxhaven empfing am Samstagabend den SV Sandhausen zum 6. Spieltag der Oberliga B. Nach 90 intensiven Minuten, 32 Torschüssen und einem verletzten Flügelspieler stand ein 1:1 - ein Ergebnis, das beide Teams halb zufrieden und halb ratlos zurückließ. [weiter lesen] |
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Freitagabend, Flutlicht, 3640 Zuschauer im Plettenberger Stadion - und ein Spiel, das alles hatte: Tempo, Emotionen und eine Prise Chaos. Am Ende jubelte der FC Cuxhaven über ein 2:1 (1:1) beim TuS Plettenberg, das vor allem einem Mann zu verdanken war: Aldo Alberti, 22 Jahre jung, schnell wie ein Sommersturm an der Nordsee und an diesem Abend doppelt so eiskalt vor dem Tor. [weiter lesen] |
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Sprücheklopfer
Als wir die Kampagne vor vier Jahren begonnen haben, standen wir bei Null Komma Null Point Null Prozent.
Franz Beckenbauer über die deutsche WM-Bewerbung 2006