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| +++ Sportzeitung für Spanien +++ |
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Es war einer dieser Abende, an denen man sich fragt, ob der Heimvorteil eigentlich noch eine Rolle spielt. 34.852 Zuschauer sahen im altehrwürdigen Camp Nou, wie der SC Barcelona zum 12. Spieltag der "1. Liga Spanien" von CD Santa Cruz mit 0:3 (0:2) auseinandergenommen wurde. Dabei begann alles mit dem Selbstbewusstsein eines Teams, das sich viel vorgenommen hatte - und endete mit der ratlosen Miene eines Trainers, der vermutlich am liebsten schon unter der Dusche gestanden hätte, bevor der Schlusspfiff kam. [weiter lesen] |
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Wer um 20.30 Uhr pünktlich einschaltete, musste zweimal hinschauen: Noch ehe Sevilla richtig den Rasen begrüßt hatte, zappelte der Ball schon im Netz - 1:0 für Valencia nach gerade einmal vier Minuten. Martin Dobias, der Linksaußen mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks, traf nach Vorarbeit von Albert Ferron. "Ich wollte eigentlich flanken", grinste Ferron hinterher, "aber Martin meinte, er habe gerochen, dass der Ball zu ihm kommt." Der SC Sevilla roch in diesem Moment nur verbrannten Gummi - so schnell war Valencia unterwegs. [weiter lesen] |
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Wenn 27.000 Zuschauer an einem kühlen Januarabend ins Stadion von Elche strömen, dann wollen sie Spektakel sehen - und sie bekamen es, zumindest phasenweise. UD Elche besiegte im Pokal der 2. Runde den Außenseiter Ecija Balompie mit 2:0 (1:0). Klingt nüchtern, war aber eine dieser Partien, in denen die Anzeigetafel gnadenlos untertreibt, was auf dem Platz wirklich passierte. [weiter lesen] |
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Es war einer dieser Abende, an denen der Fußball seine ganz eigene Grausamkeit entfaltet. 16.000 Zuschauer im Estadio Gran Canaria hatten sich schon mit einem torlosen Unentschieden abgefunden, als der 18-jährige Jamie Wyler in der 87. Minute die Bühne betrat - und sie gleich in Brand setzte. Der Youngster von UD Elche schlenzte den Ball nach feinem Zuspiel von Routinier Daniel Bernard ins rechte Eck. 0:1, Endstand. Und während die Gäste jubelten, blickten die Hausherren vom Gran Canaria FC konsterniert auf die Anzeigetafel. [weiter lesen] |
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UD Elche hat am 11.?Spieltag der spanischen Segunda División einen 2:1?Heimsieg gegen UD Talavera eingefahren - und das mit einer Mannschaft, deren Durchschnittsalter eher an eine U?21 als an ein Profiteam erinnert. 24?909 Zuschauer im Estadio Manuel Martínez Valero bekamen ein Spiel zu sehen, das zwar nicht immer glänzte, aber nie langweilig wurde: jung, wild, manchmal naiv, aber eben auch mitreißend. [weiter lesen] |
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16.000 Zuschauer im Estadio Carlos Tartiere sahen am Sonntagabend ein Spiel, das von allem ein bisschen hatte - Sonne, Spannung, Schüsse, aber eben nur ein Tor pro Seite. Am Ende stand ein 1:1 zwischen Real Oviedo und Lanzarote CF - ein Ergebnis, das beiden Teams schmeckt wie lauwarme Paella: sättigend, aber nicht befriedigend. [weiter lesen] |
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Ein 10.?Spieltag, wie ihn die 1.?Liga Spaniens liebt: Flutlicht, 42?975 Zuschauer, zwei Mannschaften, die sich nichts schenken - und ein Ergebnis, das noch beim Mitternachtsbier diskutiert wurde. CD?León gewinnt 2:1 gegen CD?Santa?Cruz, doch wer nur das Resultat liest, verpasst ein Drama in drei Akten. [weiter lesen] |
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Manchmal ist Fußball wie ein schlecht gelauntes Orchester: Alle spielen ihr Instrument, aber die Melodie kippt nach der Ouvertüre ins Chaos. So geschehen am Samstagabend im Estadio de la Menta, wo Bites Sevilla gegen Atletic Barcelona mit 2:4 unterging - trotz mehr Ballbesitz, mehr Torschüssen und vermutlich auch mehr Schweißperlen. [weiter lesen] |
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Es war ein Abend, an dem 32.179 Zuschauer im Camp del Sol Zeuge wurden, wie der SC Barcelona seine eigene Offensive erfand - und Valencia CF sie kurzerhand übernahm. Nach 90 intensiven Minuten stand es 1:2 (1:2), ein Resultat, das Barcelonas Trainer Thomas Göstl zu einem langen, tiefen Seufzer veranlasste. "Wir haben viel gespielt, aber zu wenig getroffen", sagte er und rieb sich dabei die Schläfen, als wolle er den Ballbesitz (49 Prozent) aus dem Kopf massieren. [weiter lesen] |
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Ein lauer Januarabend auf den Kanaren, 36.899 Zuschauer im Estadio de los Volcanes - und am Ende ein einziger Treffer, der reichte, um die Stimmung zwischen Euphorie und Enttäuschung zu kippen. Sevilla CF gewann beim tapfer kämpfenden Lanzarote CF mit 1:0 und nahm drei Punkte mit, die so hart erarbeitet waren wie ein Kaffee ohne Zucker. [weiter lesen] |
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Sprücheklopfer
Wir spielen am Besten, wenn der Gegner nicht da ist.
Otto Rehhagel