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| +++ Sportzeitung für Uruguay +++ |
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Es gibt Spiele, die man vergisst, sobald der Schlusspfiff ertönt - und dann gibt es jene, bei denen 31.791 Zuschauer noch Minuten später stehen bleiben, weil sie wissen: Das war der Moment, als ein 18-Jähriger zum Helden wurde. CD Cerrense gewann am 10. Spieltag der uruguayischen Primera División mit 1:0 gegen AD Colon - und verdankt den Sieg einem Teenager mit Nerven aus Stahl und einem linken Fuß, der vermutlich aus purem Selbstvertrauen besteht. [weiter lesen] |
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Es war einer dieser Abende im Estadio Belvedere, an denen 40.380 Zuschauer das Gefühl hatten, in ein Fußballdrama geraten zu sein - eines mit Helden, Zittern und einer gehörigen Portion Selbstironie. UD Liverpool besiegte Athletic Maldonado mit 2:1 (2:0) und bewies dabei, dass man auch mit 47 Prozent Ballbesitz und einem Innenverteidiger als Torjäger einen Heimsieg feiern kann. [weiter lesen] |
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Ein warmer Abend in Montevideo, 31.258 Zuschauer, gespannte Gesichter, ein Hauch von Mate-Tee in der Luft: Defeder Sporting empfing am 9. Spieltag der 1. Liga Uruguay die Gäste von CD Cerrense - und bekam eine Lehrstunde in Geduld, Effizienz und, ja, ein bisschen Glück. Am Ende stand ein 1:2 (1:1), das sich so anhörte, als hätte Sporting eigentlich mehr verdient, aber Fußball ist eben kein Wunschkonzert. [weiter lesen] |
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Es war einer dieser Abende, an denen Fußballromantik und Tragikomödie Hand in Hand gingen. Vor 38.599 Zuschauern im Estadio Municipal von Cerrense verlor der Gastgeber CD Cerrense mit 0:1 gegen Athletic Maldonado - ein Ergebnis, das Trainer Leahcim Gnipeur später als "tragisch schön, wenn man neutral wäre" bezeichnete. Leider war er nicht neutral. [weiter lesen] |
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Wenn man den Ballbesitz gewinnt, aber das Spiel verliert, dann ist man vermutlich CD Cerrense. Am 7. Spieltag der 1. Liga Uruguay zeigte sich Atlético Albion als Meister der Ökonomie - 37?Prozent Ballbesitz, 63?Prozent Spielfreude, 100?Prozent Effizienz. Das Endergebnis: 3:1 für die Hausherren vor 25?337 Zuschauern, die sich bei mildem Abendwind wohl dachten: "Das war kein Fußballspiel - das war eine Lehrstunde in Minimalismus." [weiter lesen] |
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31501 Zuschauer im Estadio Cerrense sahen an diesem lauen Märzabend eine Heimmannschaft, die von der ersten Minute an keine Zweifel ließ, wem das Spielfeld gehört. CD Cerrense besiegte Bohemios Montevideo mit 3:0 (1:0) - und das Ergebnis schmeichelte den Gästen fast noch. Es war ein Spiel, das schon früh eine Richtung nahm. Bereits in der vierten Minute prüfte Sean MacPhee den gegnerischen Torwart mit einem satten Distanzschuss. Der Ball zischte knapp am Pfosten vorbei, und man konnte aus der Pressetribüne hören, wie Trainer Leahcim Gnipeur seinem Flügelspieler zurief: "Wenn du so weitermachst, brauchst du bald keine Schuhe mehr - nur noch Zielwasser!" Die Bohemios dagegen wirkten, als hätten sie das Navi auf "falsches Stadion" gestellt. Drei kümmerliche Torschüsse standen am Ende für sie zu Buche, und keiner davon brachte Cerrense-Keeper Joseba Mendes ernsthaft ins Schwitzen. Trotzdem blieb es bis kurz vor der Pause spannend - zumindest vom Ergebnis her. Dann kam die 45. Minute: Sean MacPhee flankte von rechts, und Ryan Skene rauschte heran wie ein Güterzug ohne Bremse. Mit dem linken Fuß voll durchgezogen, 1:0. Der Jubel hallte minutenlang durch das Stadion, und Skene grinste später: "Ich wollte eigentlich flanken, aber dann dachte ich mir: Ach, wenn schon, denn schon." Zur Pause führte Cerrense also verdient, und Coach Gnipeur wirkte zufrieden, aber nicht satt. "Wir spielen offensiv, weil wir's können", meinte er mit einem Schulterzucken. Und seine Mannschaft folgte dieser Philosophie in Halbzeit zwei noch konsequenter. Die Gäste versuchten, offensiv zu bleiben - zumindest auf dem Papier. Taktisch blieb Bohemios bei einer offensiven Ausrichtung, aber auf dem Platz war davon wenig zu sehen. Ihre Passquote war "balanciert", ihre Wirkung eher homöopathisch. In der 63. Minute setzte sich Jose Enrique Vazquez im Strafraum durch, legte uneigennützig quer, und Nael Marques brauchte nur noch einzuschieben. 2:0, und diesmal jubelte selbst der sonst so stoische Gnipeur kurz auf. "Das war Team-Fußball pur", sagte Marques anschließend und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: "Ich musste nur noch treffen - das ist sonst nicht so mein Ding." Bohemios Montevideo taumelte fortan wie ein Boxer in der achten Runde. Die Abwehrspieler riefen sich gegenseitig Dinge zu wie "Ruhig bleiben!" - was in etwa so wirkte, als würde jemand im Sturm schreien "Kein Wind bitte!". Nur fünf Minuten später krönte Christian Petrizzi die Gala: nach Vorarbeit von Gerd Vilhelmsen drosch der Mittelfeldmann den Ball aus gut 20 Metern ins Netz - 3:0 in der 68. Minute. Danach war die Luft raus, aber Cerrense spielte weiter wie eine Mannschaft, die noch etwas beweisen wollte. Insgesamt 19 Torschüsse standen am Ende zu Buche - fast das Sechsfache der Gäste. 53 Prozent Ballbesitz, 57 Prozent gewonnene Zweikämpfe - Zahlen, die deutlich machen: Hier war einer klar besser. Einziger Wermutstropfen für die Gastgeber: Innenverteidiger Alejandro Xuarez sah in der 82. Minute Gelb, nachdem er Jacinto Galindo etwas zu herzhaft am Trikot zupfte. "Ich wollte nur wissen, aus welchem Stoff das ist", scherzte Xuarez nach dem Spiel. Bei Bohemios war die Stimmung entsprechend gedrückt. Stürmer Galindo, der mit drei Abschlüssen noch der Aktivste seines Teams war, meinte trocken: "Wir hatten heute einfach zu viel Respekt - und zu wenig Ball." Sein Trainer, der namentlich nicht genannt werden wollte, murmelte nur: "Manchmal ist Fußball einfach ungerecht. Heute war er gerecht." Am Ende feierte Cerrense einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Drei verschiedene Torschützen, Tempo, Spielfreude - und ein Publikum, das sich mit Standing Ovations verabschiedete. Trainer Gnipeur fasste es mit einem Lächeln zusammen: "Ich sag's den Jungs immer: Wenn ihr Spaß habt, gewinnen wir. Heute hatten wir sehr viel Spaß." Und wer weiß - vielleicht war dieses 3:0 mehr als nur ein Sieg. Vielleicht war es die Ansage, dass CD Cerrense in dieser Saison in Uruguay ganz oben mitspielen will. Bohemios dagegen wird sich fragen müssen, ob "offensiv" wirklich die richtige Taktik ist, wenn man kaum über die Mittellinie kommt. Oder, wie ein Fan auf der Tribüne es trocken formulierte: "Das war kein Spiel - das war Unterricht." [weiter lesen] |
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Ein lauer Abend in Uruguay, 37.350 Zuschauer im Estadio Cerrense, und zwei Teams, die sich nichts schenken wollten. Am Ende stand ein 1:1, das beiden vielleicht zu wenig war, aber keinem ganz gehörte. CD Cerrense und Sud America trennten sich am 4. Spieltag der "1. Liga Uruguay" nach 90 intensiven Minuten mit einem Ergebnis, das so gerecht war, wie ein Fußballspiel nur sein kann - und doch keiner Seite schmeckte. [weiter lesen] |
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Es war einer dieser Abende im Estadio Municipal von Tacuarembo, an denen 41.912 Zuschauer ahnten, dass sie ihr Ticket nicht umsonst bezahlt hatten - und an denen die Abwehrreihen beider Teams wohl lieber auf der Tribüne gesessen hätten. Atletico Tacuarembo besiegte CD Cerrense mit 3:2 (2:2) nach einem turbulenten, fast slapstickhaften Schlagabtausch, in dem Ellis Doyle zweimal traf und dabei so elegant wirkte, als hätte er den Ball persönlich zum Abendessen eingeladen. [weiter lesen] |
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Es gibt Abende, da scheint der Ball magnetisch zu sein - allerdings nur für eine Mannschaft. Beim 5:0?Spektakel von CD Cerrense gegen Funebreros Buceo am zweiten Spieltag der 1. Liga Uruguay war genau das der Fall. 33.443 Zuschauer im Estadio Cerrense sahen, wie die Gastgeber über 90 Minuten Fußball als Kunstform aufführten, während Buceo eher Statistenrollen übernahm. [weiter lesen] |
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Ein lauer Abend, 30.997 Zuschauer im Estadio Municipal, der Rasen noch frisch geschnitten - und am Ende doch wieder diese eine Frage: Wie kann man so viel Ballbesitz haben und trotzdem so wenig Zählbares daraus machen? CF Rio Boston startete mit viel Elan in die neue Saison der 1. Liga Uruguay, doch am Ende jubelte nur einer: Ryan Skene, der 31-jährige Sturmveteran von CD Cerrense. Zwei Tore (57. und 67. Minute) reichten, um den Gastgebern die Grenzen aufzuzeigen. [weiter lesen] |
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Sprücheklopfer
Lorant ist von seinem Niveau her bei einem Verein, der sein Niveau hat.
Oliver Kahn