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Fanatik
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| +++ Sportzeitung für Türkei +++ |
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Ein kalter Januarabend in Istanbul, 36.117 Zuschauer im Stadion, und doch war es heiß genug, um die Sitzschalen zum Glühen zu bringen: Galatasaraj gegen Giresynspor, das versprach Emotionen, Laune - und ein bisschen Chaos. Am Ende stand ein 1:1, das wohl keiner so richtig wollte, aber beide irgendwie verdienten. [weiter lesen] |
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Ein kalter Januarabend, Flutlichtglanz über dem Koyna-Stadion, 12.500 Zuschauer mit heißem Tee und noch heißeren Erwartungen. Am 7. Spieltag der türkischen 1. Liga empfing Koynaspor das ambitionierte Vestel SK - und lieferte ein Spiel, das man getrost als "effektiver als schön" bezeichnen darf. Am Ende stand ein 3:1-Sieg, der so nüchtern wie verdient wirkte - zumindest, wenn man auf die Tore schaut. Wer aber die Statistik liest, könnte glauben, Vestel habe das Spiel gewonnen. [weiter lesen] |
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Trabzon - Es war ein jener Abende, an denen der Fußball wieder einmal zeigte, warum er so viele graue Haare verursacht - und doch süchtig macht. Im heimischen Stadion an der Schwarzmeerküste besiegte Trabsonspor am 7. Spieltag der 1. Liga Türkei Antaliaspor mit 2:1 (0:1) und verwandelte einen Rückstand in einen Triumph, der nach Arbeit, Wille und einem Hauch jugendlicher Unbekümmertheit roch. [weiter lesen] |
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Wenn ein Spiel mit einem Feuerwerk beginnt, dann meistens auf den Rängen. Am Freitagabend in Malatya aber zündete Gatalasaraj das Spektakel gleich auf dem Rasen. Der 7. Spieltag der 1. Liga Türkei bot den 27.000 Zuschauern im Yeni Malatya Stadyumu ein Torfestival, das sich gewaschen hatte - Endstand 2:4 aus Sicht der Hausherren, die über weite Strecken beherzt kämpften, aber einer entfesselten Offensivreihe der Gäste wenig entgegensetzen konnten. [weiter lesen] |
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Ein lauer Januarabend in Manisa, 24.148 Zuschauer im Vestel-Stadion, Flutlicht, Spannung, und am Ende ein 3:2, das mehr Drama bot als manche Netflix-Serie. Vestel SK besiegt Trabsonspor nach Rückstand - und das mit jener Mischung aus jugendlicher Unbekümmertheit und altmodischer Zähigkeit, die Trainer Kiri Watslos später als "kontrolliertes Chaos mit Ball" bezeichnete. [weiter lesen] |
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Manchmal hat ein Fußballabend alles: Tore, Karten, Drama und den einen Moment, in dem selbst der Linienrichter kurz das Leben überdenkt. Beim 4:2-Sieg von Antaliaspor gegen Genclerbirligi am 6. Spieltag der 1. Liga Türkei war genau das geboten - ein Spiel, das bei 20.30 Uhr Anpfiff begann und gegen 22.30 Uhr in einem kollektiven "Was war das gerade?" endete. [weiter lesen] |
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33204 Zuschauer im Türk Telekom Stadion sahen an diesem frostigen Januarabend einen Fußballabend wie aus dem Lehrbuch - zumindest aus einem, das Trainer Carlo Colucci selbst geschrieben haben könnte. Mit jugendlichem Elan, taktischer Disziplin und einer Prise Unverschämtheit fegte Gatalasaraj die Gäste von Elasigspor mit 3:0 vom Platz. Und das, obwohl der Ballbesitz mit 50,1 zu 49,9 Prozent beinahe gleich verteilt war. Doch es gibt eben Ballbesitz - und Ballbesitz mit Sinn. Schon nach zwei Minuten ließ der 18-jährige Karoly Nyers den ersten Warnschuss los, als wolle er dem Gegner mitteilen: "Heute wird geschossen, bis ihr euch in die Kabine zurücksehnt." Das war kein leeres Versprechen. Insgesamt 24 Mal feuerten die Hausherren auf das Tor von Elasigspor-Keeper Gerard Berthier, der sich zwischenzeitlich wie ein einsamer Leuchtturm im Sturm der jugendlichen Angriffswellen fühlen musste. Elasigspor versuchte es dagegen mit kontrolliertem Aufbau, blieb aber harmlos. Thorsten Gade, der auffälligste Mann der Gäste, prüfte Gatalasarajs Torhüter Taylan Altintop immerhin zweimal - und kassierte später eine Gelbe Karte (76.), weil er offenbar auch mal "ein Zeichen setzen" wollte. "Wir wollten ruhig bleiben, aber irgendwann brennt's halt durch", erklärte Gade nach dem Spiel mit einem Schulterzucken. Das Spiel nahm Fahrt auf, als Gatalasaraj in der 38. Minute endlich belohnt wurde. Rauf Tanman, ebenfalls erst 18, flankte präzise in den Rückraum, wo Orkut Kabze lauerte. Der 26-jährige Mittelfeldmotor nahm den Ball direkt - zack, 1:0. Berthier streckte sich vergeblich und klatschte danach frustriert in die Handschuhe. "Das war der Moment, wo wir das Zepter übernommen haben", grinste Kabze später. "Rauf hat den Ball so butterweich serviert, ich musste ihn nur noch essen." Nach der Pause ging's nahtlos weiter. Kaum waren die Fans von der Halbzeit-Teepause zurück, klingelte es erneut. In der 49. Minute legte Linksverteidiger Ezequiel Pacos den Ball scharf in den Strafraum, wo Nyers lauerte - 18 Jahre jung, aber eiskalt. Mit einem trockenen Flachschuss in die lange Ecke erhöhte er auf 2:0. "Ezequiel hat mir zugezwinkert, da wusste ich, der Ball kommt", scherzte Nyers nach Abpfiff, noch mit Rasenstücken im Haar. Elasigspor wirkte nun wie ein Boxer, der schon mehr Schläge kassiert hat, als er zählen kann. Zwei Gelbe Karten, kaum Entlastung, und ein Pressing, das eher an höfliches Begleiten erinnerte. Trainer Colucci stand derweil an der Seitenlinie, elegant wie immer, und notierte in sein Lederheft: "Mehr Flügelspiel", wie er später verriet. "Aber ehrlich, die Jungs haben das selbst geregelt." In der 59. Minute machte Kabze endgültig den Deckel drauf. Wieder war Pacos der Vorlagengeber - ein Muster, das Elasigspors Abwehr einfach nicht durchschaut bekam. Kabze nahm Maß, schob überlegt ein - 3:0. Da war das Spiel entschieden, die Fans sangen, und Colucci klatschte einmal höflich in die Hände, als wolle er sagen: "So, das reicht jetzt." Elasigspor kam zwar noch zu ein paar Abschlüssen, insgesamt sechs an der Zahl, doch wirklich gefährlich wurde es nie. Der Ballbesitz blieb ausgeglichen, aber in den Zweikämpfen zeigte Gatalasaraj mit 56,4 Prozent gewonnenen Duellen, wer hier das Sagen hatte. Nach dem Spiel zeigte sich Colucci gewohnt gelassen: "Wir spielen mit vielen jungen Leuten. Die machen Fehler, klar. Aber sie machen sie nach vorne." Dann zwinkerte er dem Reporterkreis zu. "Und das ist mir lieber als Stillstand." Sein Gegenüber wirkte weniger entspannt. Elasigspor-Coach - der Name blieb in der Aufregung ungenannt, aber sein Gesicht sprach Bände - murmelte nur: "Wir hatten keinen Zugriff. Vielleicht hätten wir ja auch mal aufs Tor schießen sollen." In der Kabine von Gatalasaraj wurde später laut gelacht, gesungen und vermutlich auch ein bisschen getanzt. Die jungen Spieler - Nyers, Kurtulus, Korkmaz - feierten ihren routinierten Teamkollegen Kabze, der mit zwei Treffern und einer Portion Coolness den Unterschied machte. "Ich bin nur der Alte in einer Jugendmannschaft", lachte Kabze, "aber solange sie mir den Ball hinlegen, laufe ich halt noch ein paar Jahre mit." Fazit: Gatalasaraj siegt verdient mit 3:0 über ein bemühtes, aber überfordertes Elasigspor. Drei Tore, zwei Vorlagen von einem Linksverteidiger, und eine Mannschaft, die offenbar Spaß daran hat, Fußball wieder leicht aussehen zu lassen. Wenn das so weitergeht, müssen die Gegner bald doppelt so viele Bälle mitbringen - einer allein wird gegen diese jungen Wilden kaum reichen. [weiter lesen] |
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Malatya, 5. Januar 2026 - 22.737 Zuschauer im Yeni Malatya Stadyumu sahen an diesem frostigen Montagabend ein Spiel, das sich mit der Zeit zu einer kleinen Fußballlektion entwickelte. Malatiaspor besiegte Ordunspor mit 3:0 - und das Ergebnis war so eindeutig wie verdient. [weiter lesen] |
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Ein kalter Januarabend, 20.000 Zuschauer im Fener-Stadion, und es dauerte nicht einmal zehn Minuten, bis die Tribünen bebten. Fenehrbace besiegte am 5. Spieltag der 1. Liga Türkei den Gast aus Bursa mit 2:1 (2:1) - ein Spiel, das früh entschieden schien, dann aber doch noch zittrig endete. [weiter lesen] |
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Ein kühler Januarabend in Ankara, 32.019 Zuschauer im 19-Mai-Stadion, Flutlicht, Dampf aus den Atemwolken - und ein Fußballspiel, das zwar kein Offensivfeuerwerk bot, aber doch genug Gesprächsstoff für die Teepause am Montagmorgen lieferte. Genclerbirligi gewann am 5. Spieltag der 1. Liga Türkei mit 1:0 gegen Vestel SK. Das goldene Tor des Abends erzielte Axel Theunis in der 22. Minute - und zwar in bester Mittelstürmer-Manier. [weiter lesen] |
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Sprücheklopfer
Wir hatten viele Verletzte, aber das soll den Sieg der Freiburger in keinster Weise schmeicheln.
Andreas Brehme