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| L’Equipe |
| +++ Sportzeitung für Frankreich +++ |
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43500 Zuschauer im Stadion von Sochaux hatten sich am 26. Spieltag der Ligue 1 auf einen Fußballabend eingestellt. Bekommen haben sie zunächst eine Geduldsprobe, danach ein Torfestival - allerdings mit denkbar falscher musikalischer Untermalung. Der FC Nancy gewann beim FC Sochaux mit 4:2 (0:0) und verwandelte eine lange Zeit zähe Partie innerhalb weniger Minuten in ein Lehrstück über Konsequenz, Chaos und die erstaunliche Geschwindigkeit, mit der ein Spiel kippen kann. [weiter lesen] |
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32.000 Zuschauer sahen am Donnerstagabend im Stade Bordelais ein Spiel, das zunächst nach einem französischen Fußballabend mit offenem Ausgang aussah - und dann doch ziemlich eindeutig wurde. Gones de Lyon gewann am 3. Spieltag der Ligue 1 mit 3:1 (1:1) bei Stade Bordelais. Die Hausherren hielten eine Halbzeit lang tapfer dagegen, mussten sich aber nach der Pause einer Mannschaft beugen, die offenbar beschlossen hatte, das Tor endlich nicht mehr nur aus der Ferne zu betrachten. [weiter lesen] |
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36.000 Zuschauer sahen am 34. Spieltag der Ligue 1 ein Spiel, das lange nach einer zähen Nullnummer roch - und am Ende doch noch deutlich wurde. Paris St. Michel gewann bei Cabris Niortais mit 2:0 (0:0) und bewies dabei vor allem eines: Geduld kann eine Tugend sein. Manchmal ist sie allerdings auch einfach die höfliche Umschreibung für "Wir treffen später". [weiter lesen] |
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59.000 Zuschauer, ein Halbfinale, zwei Pariser Mannschaften und am Ende ein Sieger, der seinen besten Mann gleich dreimal feiern durfte: Paris FC hat das Pokalduell bei Paris St. Michel mit 2:1 gewonnen. Jay Heighway erzielte beide Treffer der Gäste und schickte die Mannschaft von Trainer Franz Huber in einen Abend, an dem 54 Prozent Ballbesitz ungefähr so viel wert waren wie ein besonders hübscher Einkaufszettel. [weiter lesen] |
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53100 Zuschauer im ehrwürdigen Stade Saint-Michel konnten kaum glauben, was sie da sahen: Der haushohe Favorit Paris St. Michel scheitert im Pokal-Viertelfinale mit 0:1 an AS Yzeure - einem Klub, dessen gesamter Jahresetat vermutlich nicht einmal den linken Schuh des Pariser Starstürmers bezahlt. Und doch, nach 90 intensiven Minuten stand auf der Anzeigetafel ein Ergebnis, das in der Hauptstadt für kollektives Kopfschütteln sorgen dürfte. [weiter lesen] |
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Es war eines dieser Pariser Abende, an denen der Himmel in einem dramatischen Grau hängt, als wüsste er, dass gleich wieder ein Kapitel Stadtgeschichte geschrieben wird. 46.641 Zuschauer drängten sich im altehrwürdigen "Stade de la Seine", um das ewige Duell zwischen Paris St. Michel und Paris FC zu erleben. Und sie bekamen, was sie wollten - zumindest, wenn sie es mit den Blau-Roten hielten: einen 1:0-Sieg, der weniger elegant als vielmehr effizient war. [weiter lesen] |
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Ein 0:0 kann vieles sein: langweilig, taktisch geprägt oder schlicht ein Abend, an dem der Ball einfach nicht ins Tor will. Beim sechsten Spieltag der französischen Ligue?1 zwischen Chamois?Niortais und dem FC?Wasquehal war es wohl eine Mischung aus allem - mit einer Prise jugendlichem Übermut und altgedienter Vorsicht. 25?298 Zuschauer im Stade?Réné?Gaillard sahen am 3.?Juni?2026 ein torloses Remis, das trotz fehlender Treffer erstaunlich viel Gesprächsstoff bot. [weiter lesen] |
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Es gibt Spiele, die sind nach 90 Minuten vorbei. Und dann gibt es Spiele wie dieses - nach 90 Minuten war Champagne AC heilfroh, dass es keine Verlängerung gab. 27.000 Zuschauer im Stade de la Rivière erlebten am Montagabend eine Demütigung in Reinform: Paris St. Michel spielte, als hätte man ihnen den Ball mit Sekundenkleber an die Füße gebunden - und gewann mit 7:0 (3:0). [weiter lesen] |
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Ein lauer Aprilabend, ein volles Stadion in Niort - 27.641 Zuschauer, die hoffnungsvoll auf die blau-weißen Chamois Niortais blicken. Am Ende aber sahen sie ein Lehrstück in Effektivität, serviert vom FC Sochaux, der mit 4:1 gewann und den Gastgebern die Grenzen aufzeigte. Dabei begann alles recht verheißungsvoll für die Elf von Roman Eder. Seine Mannschaft kontrollierte das Spiel, hatte mit über 56 Prozent Ballbesitz mehr vom Geschehen und kombinierte gefällig durchs Mittelfeld. "Wir wollten ruhig bleiben, Ball und Gegner laufen lassen", erklärte Eder später - und das sah in den ersten 20 Minuten tatsächlich ganz ansehnlich aus. Dann kam die 19. Minute: Lucas Braun zog auf links an, flankte scharf vors Tor, und Raul Gorritxategi grätschte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. 1:0 für Niort - und das Stadion bebte. Der Trainer ballte die Faust, der Stadionsprecher überschlug sich, und für einen Moment sah es aus, als könnte der Abend einer der seltenen glücklichen für Chamois Niortais werden. Doch Sochaux hatte etwas dagegen. Keine sechs Minuten später schlug Ruben Rivilla zurück, der 20-Jährige nutzte eine Vorlage von Innenverteidiger Noe Meireles - ja, richtig gelesen, der Innenverteidiger! - und schob eiskalt ein. 1:1, und plötzlich war es ruhig im Stadion. Noch bevor sich Niort vom Schock erholen konnte, legte derselbe Rivilla in der 36. Minute nach. Nach feinem Zuspiel von Isaac Gage zirkelte er den Ball ins lange Eck. "Ich habe einfach draufgehalten", grinste Rivilla nach dem Spiel, "und gehofft, dass der Ball reingeht. Hat ja geklappt." Mit 1:2 ging es in die Pause. Eder versuchte, seine Männer zu motivieren. "Wir sind nicht schlechter, nur unaufmerksamer", soll er in der Kabine gesagt haben - ein Satz, der so klingt, als hätte er ihn schon öfter benutzt. Doch kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, traf Sochaux wieder - diesmal durch einen Verteidiger! Finlay Benoist, gerade noch Gelb gesehen in Minute 57, köpfte in der 46. nach einem Eckball zum 3:1 ein. Torhüter Vincent Billet, der 17-jährige Shootingstar im Niort-Kasten, sah dabei etwas unglücklich aus. "Ich hab den Ball spät gesehen", murmelte er später, "und dann war er halt drin." Spätestens nach Marcos Costas Treffer in der 52. Minute war klar: Der Abend würde kein Märchen mehr werden. Wieder war Isaac Gage der Vorlagengeber, diesmal legte er quer, Costa schob trocken ein. 4:1, und Trainer Andre Wolf von Sochaux klatschte zufrieden in die Hände. "Wir haben ein reifes Spiel gemacht", sagte er nach dem Abpfiff - und grinste breit, als ein Reporter fragte, ob er Rivilla jetzt als neuen Star sehe. "Star? Nein. Aber er darf sich morgen das Dessert aussuchen." Roman Eder hingegen wirkte angefressen. "Wir hatten mehr Ballbesitz, mehr Kontrolle, aber am Ende zählen Tore. Und da war Sochaux einfach gnadenlos", resümierte er, während seine Spieler mit hängenden Köpfen in die Kabine schlichen. Sochaux spielte clever, lauerte auf Fehler, und wenn sich die Gelegenheit bot, schlug das junge Sturmtrio zu. 15 Torschüsse - und vier Treffer. Niort brachte es auf neun Versuche, traf aber nur einmal ins Netz. Die Zweikampfquote von 46 Prozent zeigte, dass man den Gästen körperlich nicht gewachsen war. Ein besonderer Moment ereignete sich in der 70. Minute, als Marco Valente eingewechselt wurde. Der 31-Jährige lief mit hochgekrempelten Ärmeln ein, als wolle er das Spiel im Alleingang drehen. "Ich dachte, ich probier's wenigstens", sagte er später schmunzelnd. Doch auch er konnte das Blatt nicht wenden. Als der Schlusspfiff ertönte, jubelten die Gäste ausgelassen. Einige Sochaux-Fans hatten sich sogar in den Heimblock geschmuggelt - sie wurden nach dem 4:1 freundlich, aber bestimmt hinausbegleitet. Taktisch blieb Sochaux seiner offensiven Linie treu, während Niort trotz "ausgewogener Ausrichtung" nie die Balance fand. Es war eines jener Spiele, in denen Statistik und Realität nicht dieselbe Sprache sprechen: Mehr Ballbesitz, aber weniger Tore - Eder wird sich an diesem Widerspruch noch eine Weile abarbeiten. Zum Schluss sagte Rivilla, der Doppeltorschütze, noch einen Satz, der das Spiel perfekt zusammenfasst: "Wir haben weniger den Ball gehabt, aber mehr Spaß damit." Und so fuhr Sochaux mit drei Punkten, vier Toren und bester Laune nach Hause. Niort bleibt nur die Erinnerung an 19 schöne Minuten - und das Bewusstsein, dass Fußball manchmal kein Geduldsspiel, sondern ein Schnellkurs in Demut ist. [weiter lesen] |
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Ein Pokalabend, wie ihn die französische Fußballwelt liebt: sieben Tore, zwei Gelbe Karten, eine Verletzung, 53.100 Zuschauer und ein Trainer, der nach Abpfiff mehr schwitzte als seine Spieler. Gones de Lyon besiegte im Viertelfinale den couragierten Außenseiter Plabennecois mit 4:3 - ein Ergebnis, das nach Feuerwerk klingt und sich auch so anfühlte. [weiter lesen] |
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Sprücheklopfer
Wir haben den Schriftzug in unserem Vereinslogo in 'Hosenscheißer 04' geändert. Wir konnten ein großes Sponsoringpaket mit einer Windelfirma schnüren.
Rudi Assauer