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Eerste Divisie | 4. Spieltag | 20.09.26 | SC Utrecht - SBV Rotterdam 1:3 Schon nach zwei Minuten musste Utrechts Abwehr tief durchatmen. Rahim Özcan prüfte die Gastgeber früh, doch der Versuch blieb ohne Folgen. Fünf Minuten später schlug der SC auf der anderen Seite zu: Arjen Van Vechten traf in der 7. Minute zur Führung. Amadeus Majak hatte den Angriff vorbereitet, Van Vechten vollendete - und sah danach ungefähr so aus, als hätte er diesen Plan persönlich auf einem Bierdeckel entworfen. "Wir wollten mutig beginnen", sagte Van Vechten angeblich später mit einem Grinsen. "Das mit dem frühen Tor hat dann überraschend gut funktioniert." Rotterdam ließ sich vom Rückstand nicht beeindrucken. Die Gäste suchten den Abschluss aus nahezu jeder Lage, ganz so, als sei das Tor in Utrecht ein besonders großzügig bemessenes Scheunentor. Hansen Dirk, Noach Buckhout und Özcan sorgten immer wieder für Unruhe. Insgesamt kam Rotterdam auf 17 Torschüsse, Utrecht lediglich auf sieben. Der Ballbesitz war dagegen nahezu ausgeglichen: 50,5 Prozent für die Gäste, 49,5 für den SC. Utrecht blieb dennoch gefährlich. Thijmen Vrooman versuchte es mehrfach, auch Marnix Hogarth schaltete sich aus der Innenverteidigung nach vorne ein. Doch SBV-Torwart Jitzchak Cohen erwies sich als unangenehm wacher Zeitgenosse. Kurz vor der Pause wurde der Druck der Gäste belohnt: In der 45. Minute erzielte der 18-jährige Noach Buckhout den Ausgleich. Jouke Ampte lieferte die Vorarbeit, Buckhout bewahrte die Nerven - ein bemerkenswert abgeklärter Moment für einen Spieler, der vermutlich noch weiß, wo seine Führerscheinunterlagen liegen. "Wir waren nach dem 0:1 nicht nervös", erklärte SBV-Trainer Leonq Bock angeblich. "Wir hatten ja noch 83 Minuten. Das ist im Fußball eine Ewigkeit - außer man liegt 0:3 zurück." Nach dem Seitenwechsel erhöhte Rotterdam den Druck. Die Gäste spielten aggressiver, gingen entschlossener in die Zweikämpfe und suchten weiterhin konsequent den direkten Abschluss. Utrecht blieb taktisch ausgewogen und verzichtete auf aktives Pressing, Rotterdam lauerte dagegen auf Fehler und hielt den Fuß auf dem Gaspedal. In der 66. Minute drehte Hansen Dirk die Partie endgültig. Nach Zuspiel von Yanik Franke traf der linke Mittelfeldspieler zum 2:1. Utrecht wirkte nun verunsichert, während Rotterdam plötzlich jeden zweiten Ball gewann. Fünf Minuten später folgte der nächste Rückschlag für die Gastgeber: Lorenzo Amantea erhöhte nach Vorlage von Buckhout auf 3:1. Utrecht bemühte sich um eine Antwort. Tommy Halvorsen kam in der 65. Minute zu einer Möglichkeit, Van Vechten versuchte es in der Schlussphase noch einmal. Doch Rotterdam verteidigte konzentriert und brachte den Vorsprung ohne weiteres Gegentor über die Zeit. Die Gäste hatten nicht nur mehr Abschlüsse, sondern auch die bessere Zweikampfquote: 54,4 Prozent standen am Ende für SBV zu Buche. Vier gelbe Karten verteilten sich auf beide Seiten, Platzverweise blieben aus. Ulf Kjär und Igor Labant mussten bei Rotterdam ebenso aufpassen wie Van Vechten beim SC. Für Utrecht blieb damit nur die Erkenntnis, dass fast ausgeglichener Ballbesitz kein Trostpreis ist. Rotterdam nahm die Punkte mit - und vermutlich auch das gute Gefühl, dass Schießen manchmal tatsächlich hilft. 20.09.2026 21:11 |
Sprücheklopfer
He, Brrrand, du - du bist doch bolitisch, bist du doch, du Grüner, machst auf sozial und hetzt hier den Schirri gegen uns auf.
Lothar Matthäus im Pokalhalbfinale Bayern gegen Rostock zu Christian Brand: