Diarios de Futbol
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AD 12 Octubre fegt Ciclon San Lorenzo mit 4:0 vom Platz

Ein lauer Märzabend, 43.355 Zuschauer im Stadion, und einer, der einfach nicht genug bekommen konnte: Alexander Catrall. Der Linksaußen von AD 12 Octubre schoss Ciclon San Lorenzo fast im Alleingang aus dem Stadion - und das gleich dreimal. Am Ende stand ein sattes 4:0, das den Gästen wohl noch eine Weile in den Ohren klingeln dürfte.

Von Beginn an ließ 12 Octubre keinen Zweifel daran, wer hier die Musik spielt. Schon nach fünf Minuten prüfte Albert Teixeira den gegnerischen Keeper Duarte Mingo mit einem satten Distanzschuss. Es war der Auftakt zu einem Sturmlauf, der in der 12. Minute sein erstes Kapitel fand: Catrall, mit jener Mischung aus Eleganz und Frechheit, die nur Spieler mit einem gewissen Übermut besitzen, nahm einen Pass von Rechtsverteidiger Anthony Verellen direkt und traf ins lange Eck. 1:0 - und die Fans tobten.

"Ich hab einfach draufgehalten", grinste Catrall später. "Anthony hat mir den Ball perfekt hingelegt. Ich konnte gar nicht anders." Trainer Tommy Tomsen stand da nur mit verschränkten Armen und einem Gesichtsausdruck, der irgendwo zwischen Stolz und Erleichterung pendelte.

San Lorenzo hingegen? Die Gäste wirkten, als hätten sie den Bus noch nicht ganz verlassen. Kein einziger Torschuss in 90 Minuten - das sagt alles. Ihr Trainer, Eiko Henke, versuchte sich nach dem Spiel an Galgenhumor: "Wir wollten sicher stehen. Das hat geklappt - bis sie angefangen haben zu schießen."

Und das taten sie reichlich. 19 Mal, um genau zu sein. In der 39. Minute klingelte es erneut: Wieder Catrall, diesmal nach feiner Vorarbeit von Albert Teixeira. Der Ballbesitz sprach mit 58 Prozent ebenfalls klar für die Hausherren - und die Aggressivität? Nun, sagen wir so: Sadullah Kabze holte sich in der elften Minute Gelb ab, aber auch das passte ins Bild. 12 Octubre spielte mit Biss, aber nie unfair.

Nach der Pause versuchte San Lorenzo, etwas mehr Ordnung ins Chaos zu bringen - allerdings ohne Erfolg. Ihre Taktik blieb "balanced", wie es im Trainerjargon heißt, nur leider war das Spiel längst aus dem Gleichgewicht geraten. Selbst ein Torwartwechsel in der 75. Minute, der junge Javi Ximenes kam für Mingo, brachte keine Wende.

In der 74. Minute folgte dann der endgültige K.O.-Schlag: Wieder Alexander Catrall, wieder eiskalt. Diesmal kam die Vorlage von Raul Eximeno, der über links eine mustergültige Flanke servierte. "Ich musste nur noch den Kopf hinhalten", sagte Catrall später - und man glaubte es ihm sofort.

Doch der Abend hatte noch ein letztes Highlight parat: In der Nachspielzeit (94.) durfte auch Ruben Hernandez jubeln. Der flinke Rechtsaußen verwertete erneut einen Pass von Eximeno und setzte den Schlusspunkt zum 4:0. Die Fans sangen längst auf den Rängen, während Coach Tomsen in aller Ruhe die Hände in die Taschen steckte und lächelte. "Das war heute unsere beste Leistung seit Langem. Wenn wir so weitermachen, wird’s eine schöne Saison", meinte er.

Ciclon San Lorenzo dagegen war froh, als der Schlusspfiff kam. Zwei gelbe Karten (für den 17-jährigen Nael Gutierrez und den Innenverteidiger Diego Albentosa) rundeten einen gebrauchten Abend ab. Henke schüttelte nur den Kopf: "Manchmal ist der Gegner einfach besser. Und manchmal ist er viel besser."

Statistisch gesehen war es eine Lehrstunde: 19:0 Torschüsse, 60 Prozent gewonnene Zweikämpfe, vier blitzsaubere Treffer. 12 Octubre spielte, als hätten sie nie etwas anderes getan als Offensivfußball auf Hochglanz. Selbst der Platzwart dürfte sich über den hohen Ballbesitz gefreut haben - weniger Laufarbeit für ihn nach Abpfiff.

Als die Zuschauer das Stadion verließen, summte einer: "Vier Tore, keine Gegentreffer - so darf’s weitergehen." Und irgendwo auf dem Parkplatz hörte man Catrall lachen. "Ich hätte fast noch ein viertes gemacht", rief er einem Reporter zu. "Aber man soll ja nicht gierig sein."

Ein Abend, an dem alles passte - außer für Ciclon San Lorenzo. Für AD 12 Octubre dagegen war es eine Machtdemonstration mit Ansage: offensiv, selbstbewusst, kompromisslos. Wenn sie dieses Tempo halten, werden sie in der Amerikaliga noch einigen Gegnern Kopfschmerzen bereiten.

Und Catrall? Der ging als Letzter vom Platz, winkte ins Rund und meinte trocken: "Ich mag Montage. Da bin ich einfach besser drauf." Ein Satz, der wohl schon jetzt Legendenstatus hat - und ein Spiel, das man so schnell nicht vergisst.

30.01.643994 04:33
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Was der Rudi Bommer heute mit seinen 800 Jahren geleistet hat, war schon phänomenal.
Dragoslav Stepanovic
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