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Wizards verzaubern Salzburg - 4:1?Gala im Champions?League?Duell

59 000 Zuschauer im ehrwürdigen Hogwarts‑Stadion erlebten am Dienstagabend ein Fußballspiel, das seinem Schauplatz alle Ehre machte: Magie, Tempo und ein Gegner, der irgendwann nur noch den Besen nach den fliegenden "Wizards" werfen wollte. Am Ende stand ein deutliches 4:1 für die Hogwarts Wizards gegen ASK Salzburg - und ein Dreierpack von Evan Brodie, über den selbst der sprechende Hut gestaunt hätte.

Kaum war der Anpfiff ertönt, legten die Gäste aus Salzburg mutig los. Hugo de Freitas prüfte den Keeper Samuel Finnan schon in der vierten Minute, und Charles Densham zog zwei Minuten später wuchtig ab - doch die Kugel flog so weit drüber, dass der Balljunge im dritten Rang den Applaus bekam. "Wir wollten früh zeigen, dass wir da sind", erklärte Gästecoach Andreas Schuntner später, "nur hat uns danach jemand den Zauberstab abgenommen."

Denn dann kam Brodie. In der 12. Minute setzte ihn Ryan Cunningham mit einem butterweichen Pass in Szene, Brodie ließ den Verteidiger stehen wie eine Statue und schob eiskalt zum 1:0 ein. Vier Minuten später das nächste Kunststück: Henry Buchanan flankte präzise, Brodie köpfte - 2:0. Salzburgs Torwart Angelo Venditti schimpfte in den Bart, den er gar nicht hat. "Ich hab den Ball nicht mal gesehen", stöhnte er später, "vielleicht war es Unsichtbarkeitszauber, wer weiß."

ASK Salzburg zeigte Moral. Ivica Gavrancic nutzte in der 21. Minute die erste echte Unachtsamkeit der Gastgeber und verkürzte nach Vorarbeit von Dennis Merz auf 2:1. Kurz flackerte Hoffnung auf. "Da dachte ich: Jetzt kippt’s vielleicht", gestand Wizards‑Trainer Pete Heffernan, "aber Brodie hatte wohl andere Pläne."

Richtig. In der 40. Minute vollendete der rechte Flügelflitzer seinen Hattrick, wieder auf Vorlage von Buchanan. 3:1 zur Pause, und das Publikum tanzte auf den Stufen. Die Heimtaktik - offensiv, aggressiv, aber nie kopflos - ging perfekt auf. Salzburg dagegen blieb defensiv, wie der Matchplan verriet, und stand damit sinnbildlich auf dem Bremspedal, während Hogwarts längst im Flugmodus war.

Nach Wiederanpfiff versuchte Schuntner, mit frischem Blut gegenzuhalten: Michel Ackermann ersetzte den müden Gavrancic, Dror Itzhaki kam für Karl Lux. Doch das Spiel kippte nun endgültig Richtung Wizards. Salzburgs Pechvogel Merz musste in der 58. Minute verletzt runter - "Oberschenkel, nichts Magisches", grinste ein Physiotherapeut - und der 19‑jährige Maurice Barth durfte Champions‑League‑Luft schnuppern.

Dann die Entscheidung: In der 62. Minute stieg Innenverteidiger Oscar Nicholson nach einer Ecke am höchsten, köpfte den Ball in Richtung Fünfmeterraum, wo Linksverteidiger Christopher MacIntyre per Direktabnahme das 4:1 markierte. Verteidiger‑Tore sind selten schön - dieses war es. Salzburgs Abwehr blickte sich nur gegenseitig an, als wollte sie sagen: "War der überhaupt eingeladen?"

Der Rest war Schaulaufen. Brodie hatte noch Lust, schoss in der 71. Minute knapp vorbei, und Keeper Finnan zeigte, dass auch er zaubern kann, als er in der 86. Minute einen Distanzschuss von Ackermann aus dem Winkel fischte. 15:9 Torschüsse, 52 Prozent Ballbesitz - die Statistik sprach genauso klar wie das Ergebnis.

"Wir wollten zeigen, dass Hogwarts nicht nur in Märchen siegt", sagte Heffernan mit einem Augenzwinkern. Sein Gegenüber Schuntner blieb gefasst: "Vier Gegentore sind ärgerlich, aber wenigstens hat keiner in ein Schwein verwandelt."

Im Presseraum herrschte später fast ausgelassene Stimmung. Brodie, umringt von Reportern, grinste breit: "Ich hab einfach Spaß - und wenn der Ball läuft, dann läuft’s eben. Henry und Ryan haben mir heute drei Geschenke gemacht." Auf die Frage, ob er seinen Hattrick‑Ball behalten dürfe, meinte er trocken: "Nur wenn er nicht plötzlich fliegt."

So endete ein Abend, an dem die Wizards ihre Fans verzauberten und Salzburg trotz aufopferungsvollem Kampf mit leeren Händen dastand. 4:1, ein klarer Schritt Richtung Achtelfinale.

Und irgendwo in der Kabine soll ein Spieler der Gäste gemurmelt haben: "Wenn das so weitergeht, brauchen wir bald selbst einen Zaubertrank." Vielleicht gar keine schlechte Idee - denn gegen diese Wizards hilft wohl nur noch Magie.

17.06.643987 11:02
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Herzlichen Glückwunsch an Marco Kurz. Seine Frau ist zum zweiten Mal Vater geworden.
Thomas Häßler
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