Diarios de Futbol
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San Martin beißt sich durch: 1:0-Sieg im Libertadores-Hinspiel gegen die Lions

Mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg hat UD San Martin am Mittwochabend vor 43.500 euphorischen Zuschauern im heimischen Estadio Nuevo Horizonte einen wichtigen Schritt Richtung Viertelfinale der Copa Libertadores gemacht. Gegner Lions Generalena, sonst bekannt für bissige Offensivaktionen, wirkte über weite Strecken wie eine zahme Hauskatze - und musste sich am Ende einem Team beugen, das einfach mehr wollte.

Von Beginn an war klar, dass Trainer Maxi Müller seine Mannschaft auf Attacke eingestellt hatte. "Wir wollten zeigen, dass wir keine Angst vor großen Namen haben - auch wenn die Lions so tun, als wären sie aus Stahl", grinste Müller nach dem Spiel. Und tatsächlich: Schon in der dritten Minute prüfte Duarte de Almeida mit einem satten Distanzschuss den gegnerischen Keeper Montanes, der sich mächtig strecken musste.

Die Lions reagierten in der 13. Minute mit einem ersten Lebenszeichen - Pascal Pilat zog zentral ab, doch San-Martin-Torwart Arnau Futre pflückte den Ball mit einer Lässigkeit, als hätte er gerade eine Fliege gefangen. Danach übernahm wieder der Gastgeber das Kommando. Iker Collantes, der unermüdliche Mittelstürmer, scheiterte gleich dreimal aussichtsreich, zuletzt in der 72. Minute, als der Ball haarscharf am Pfosten vorbeikroch.

Zur Pause stand es 0:0, und auf der Tribüne fragte ein älterer Fan lautstark: "Hat jemand den Torpfosten bestochen?" - eine Frage, die wohl viele dachten. Doch in der 59. Minute fiel endlich der Bann. Nach einer energischen Balleroberung im Mittelfeld steckte Collantes clever durch, und Bruno Cercas nagelte die Kugel aus 18 Metern flach ins Eck. 1:0 - und das Stadion explodierte. Cercas jubelte mit beiden Fäusten gen Himmel, während Müller an der Seitenlinie wild gestikulierte, als wolle er den Ball selbst noch einmal ins Netz schreien.

"Ich hab einfach draufgehalten", erklärte Cercas später mit einem breiten Grinsen. "Iker hat mir den Ball perfekt in den Lauf gelegt. Da musste ich nur noch Danke sagen - und abdrücken."

Danach wurde das Spiel ruppiger. Generalena-Trainer Gerd Hauser brachte frische Kräfte, doch seine Umstellungen verpufften wirkungslos. Stattdessen kassierten seine Männer zwei Gelbe Karten - erst Humberto Costinha für ein rustikales Einsteigen (61.), dann der eingewechselte Roberto Orlando (76.), der offenbar vergessen hatte, dass Grätschen von hinten auch im Jahr 2026 noch verboten ist.

San Martin blieb tonangebend. Müller reagierte souverän und brachte in der 65. Minute den erfahrenen Hugo Bosingwa, um das Zentrum zu stabilisieren. "Der alte Fuchs hat sofort Ordnung reingebracht", lobte Müller später. Und tatsächlich: Von da an schnurrte das Spiel der Gastgeber, als hätte jemand das Getriebe geölt.

Die Statistik sprach am Ende Bände: 11:3 Torschüsse, 53 Prozent Ballbesitz, 56 Prozent gewonnene Zweikämpfe - kurzum, UD San Martin hatte das Spiel im Griff. Die Lions hingegen wirkten ideenlos, fast schüchtern. Ihr Offensivduo Szabo und Pilat versuchte es zwar immer wieder, blieb aber an der kompakten Abwehr um Jan Herman und Javier Nani hängen. Letzterer sah in der Nachspielzeit noch Gelb, als er einen Konter rustikal stoppte - "eine taktische Schönheit", wie Müller es augenzwinkernd nannte.

In der 90. Minute hätte Duarte de Almeida beinahe den Deckel draufgemacht, doch sein Schuss strich hauchzart über die Latte. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter ab, und die Fans feierten, als hätte San Martin bereits den Pokal in der Hand.

Hauser, der Gäste-Trainer, wirkte nach Abpfiff sichtlich gezeichnet. "Wir haben zu wenig Mut gezeigt. Vielleicht haben meine Jungs gedacht, das sei ein Freundschaftsspiel", murmelte er. Seine Worte gingen im Jubel unter, während die Anhänger von San Martin "¡Vamos Sanma!" skandierten.

Nun reist das Team mit einem kleinen, aber wertvollen Vorsprung ins Rückspiel. Müller gab sich betont gelassen: "Ein 1:0 ist schön, aber wir wissen, dass die Lions zu Hause gefährlich sind. Trotzdem - wer so spielt wie wir heute, hat nichts zu befürchten."

Ein Reporter fragte noch, ob er den Sieg als "Arbeitssieg" bezeichnen würde. Müller lachte: "Wenn das Arbeit war, dann war’s ein verdammt schöner Arbeitstag."

Fazit: UD San Martin zeigte Herz, Mut und Pressing in Reinkultur - während die Lions eher auf Samtpfoten unterwegs waren. Im Rückspiel wird es sicher härter, aber an diesem Abend gehörte der Dschungel ganz klar den Männern in Rot und Weiß.

24.12.643990 06:25
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Sex vor einem Spiel? Das können meine Jungs halten, wie sie wollen. Nur in der Halbzeit, da geht nichts.
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