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Football Today
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Ein kalter Januarabend in Liverpool, 41.951 Zuschauer, die Finger in den Taschen, den Blick gebannt auf den Rasen - und am Ende ein Spiel, das niemanden frösteln ließ: Die Liverpool Reds besiegten Swindon Town am 8. Spieltag der 1. Liga England souverän mit 3:0 (2:0). Der Sieg war so klar, dass selbst Coach Kurt Kaiser hinterher fast schüchtern grinste: "Ich hätte nichts dagegen, wenn das öfter so aussieht." [weiter lesen] |
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Ein kalter Januarabend, Flutlichtromantik in Hull und 31.028 Zuschauer, die sich fragten, ob ihre "Tigers" nach zwei sieglosen Spielen endlich wieder Zähne zeigen würden. Die Antwort kam früh - und laut. Schon in der 7. Minute zappelte der Ball im Netz von Port Vale. Connor Wiltshire, der pfeilschnelle Rechtsaußen, drosch das Leder nach feinem Zuspiel von Antonio Hernando humorlos in die Maschen. "Ich hab einfach draufgehalten", grinste Wiltshire später. "Wenn ich nachdenke, geht's meistens schief." Doch wer glaubte, das würde ein gemütlicher Abend für Hull, irrte. Port Vale, vom stets gestikulierenden Trainer Otze Machet an der Seitenlinie dirigiert, blieb ihrem defensiven, aber bissigen Konterstil treu. Die Gäste hatten mit 50,1 Prozent sogar leicht mehr Ballbesitz - eine Zahl, die Machet nach dem Spiel mit einem süffisanten Lächeln kommentierte: "Schön, dass Statistiken auch mal unsere Seite sehen. Leider zählt am Ende nur, wer öfter jubelt." Und jubeln durfte Port Vale noch vor der Pause. In der 43. Minute kombinierte sich die Offensive über links durch, Cristobal Butragueno legte quer, und Finlay Latham vollendete abgebrüht. 1:1 - und im KCOM Stadium war das kollektive Schnaufen der Heimfans deutlich zu hören. Trainer Mathias Oergel stapfte in die Kabine wie ein Mann, der gerade entdeckt hat, dass der Kaffee leer ist. "Ich hab den Jungs gesagt, sie sollen weniger schön aussehen beim Spielen und mehr arbeiten", verriet er später halb im Scherz. Nach der Pause wurde Hull wieder griffiger, auch wenn Linksverteidiger Charlie Henderson sich in der 49. Minute eine Gelbe Karte abholte - für ein Tackling, das mehr nach Rugby als Fußball aussah. "Er hat den Ball berührt, irgendwann? vielleicht", murmelte Oergel mit einem schiefen Grinsen. Henderson selbst sah das anders: "Ich wollte nur zeigen, dass wir da sind." In der 56. Minute kam dann die Szene, über die in Hull wohl noch länger gesprochen wird. Henderson, trotz Verwarnung nach vorne marschierend, flankte butterweich auf Max Lujan, der volley zum 2:1 traf. Ein Tor, das das Stadion explodieren ließ. "Ich hab sie kommen sehen, die Flanke war perfekt - da musste ich nur noch den Fuß hinhalten", sagte Lujan und grinste, als hätte er gerade das Tor des Monats geschossen. Trainer Oergel reagierte clever, wechselte wenig später zweimal: Der junge Juan Goncalves ersetzte den müden Henderson, und Isaac Lankford kam für den Routinier Tyler Edwards. Frischer Wind, frische Beine - und ein Hauch Zukunftsmusik auf dem Platz. "Wir haben viele junge Spieler, die sich zeigen wollen", lobte Oergel. "Manchmal zu sehr, aber das ist ein Luxusproblem." Port Vale versuchte noch einmal alles. Finlay Latham tauchte in der 65. und 79. Minute gefährlich vor Keeper Joel Eliot auf, doch der 20-Jährige zwischen den Pfosten der Tigers hielt seinen Kasten mit stoischer Ruhe sauber. In der 72. Minute sah Vales Rechtsverteidiger Cameron Browning Gelb, nachdem er es mit dem Körpereinsatz etwas zu gut meinte. Trainer Machet reagierte wild gestikulierend: "Er wollte wohl zeigen, dass er auch mal auffällt." Hull hatte am Ende mehr Biss - und mit 12:8 Torschüssen sowie einer leicht besseren Zweikampfquote (51,9 Prozent) auch die Nase statistisch vorn. Der junge Archie Baskin sorgte kurz vor Schluss noch für einen Schreckmoment, als er nach einem rustikalen Foul ebenfalls Gelb sah. "Alles im Plan", witzelte Oergel danach. "Ich wollte, dass sie zeigen, dass sie kämpfen. Nur hätte ich gern weniger Farbe im Notizblock des Schiedsrichters gesehen." Als der Schlusspfiff ertönte, fiel in Hull eine spürbare Last ab. Die Fans sangen, die Spieler klatschten sich ab, und Oergel ließ sich sogar zu einem kurzen Tänzchen mit Co-Trainer Jürgen "Shorty" Blume hinreißen. Auf der anderen Seite stapfte Machet mit versteinertem Gesicht in die Kabine - und murmelte angeblich etwas von "unverdientem Glück". Am Ende stand ein 2:1, das Hull Tigers wieder Anschluss an die obere Tabellenhälfte der 2. Liga England bringt - und das Gefühl, dass dieses Team, wenn es will, durchaus mehr kann, als nur zubeißen. "Heute haben wir uns das Fell nicht über die Ohren ziehen lassen", sagte Wiltshire zum Abschluss mit einem Augenzwinkern. "Und das war auch mal wieder Zeit." Ein Abend voller Kampf, Krallen und kleinen Geschichten - genau wie man es in Hull liebt. [weiter lesen] |
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Ein nasskalter Abend in London, Flutlicht, 32.948 Zuschauer - und ein Spiel, das alles hatte, was den Fußball so schmerzhaft schön macht: Hoffnung, Überlegenheit, und am Ende doch ein bitteres 2:3 aus Sicht der London Blues gegen clever konternde Gäste von Stoke City. "Das ist Fußball. Du kannst alles richtig machen und trotzdem verlieren", knurrte Blues-Coach Guido Träger nach Schlusspfiff. [weiter lesen] |
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Ein nasskalter Abend im Ewood Park, 30.421 Zuschauer mit heißen Getränken in der Hand und der unerschütterliche Glaube, dass Fußball auch im Januar Spaß machen kann - zumindest für die Hausherren. Die Ewood Rovers gewannen am 7. Spieltag der 1. Liga England mit 2:1 (2:1) gegen den FC Sheffield, ein Ergebnis, das spannender klingt, als es phasenweise war. [weiter lesen] |
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Was für ein Fußballabend im St. Mary's Stadium! 56.070 Zuschauer sahen ein Spiel, das alles bot - Tore, Karten, junge Helden, alte Haudegen und am Ende ein Drama in der Nachspielzeit. Barrow AFC entführte beim 3:4-Sieg gegen den FC Southampton drei Punkte, die wohl kaum jemand im Stadion für möglich gehalten hatte. [weiter lesen] |
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Es war ein klarer, kühler Abend im City Ground, und die 12.500 Zuschauer bekamen genau das, was sie wollten: beherzten Fußball, zwei Tore und ein Team, das sich endlich für seine Angriffslust belohnte. Nottingham Foresters besiegten den Wimbledon FC am 7. Spieltag der 2. Liga England mit 2:0 (1:0) - ein Ergebnis, das deutlicher war, als es die nüchternen Ballbesitzzahlen vermuten lassen (51,5 zu 48,5 Prozent). [weiter lesen] |
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Es war ein nasskalter Januarabend an der Südküste, an dem manch Zuschauer wohl nur wegen des Glühweins blieb - und dann doch mit warmem Herzen nach Hause ging. Bournemouth FC hat am 7. Spieltag der 2. Liga England die Norwich Canaries mit 3:0 abgefertigt, und das nach einer ersten Halbzeit, die so ereignisarm war, dass selbst der Stadionsprecher beim Pausentee gähnte. [weiter lesen] |
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Es war kein Feuerwerk des Fußballs, aber manchmal reicht ein einziger Funke, um ein Spiel zu entscheiden. Am 7. Spieltag der 2. Liga England gewann Midlands Villa vor 30.362 Zuschauern im heimischen Stadion mit 1:0 gegen Crewe Alexandra - dank eines Treffers von Nick Born kurz vor der Pause. Ein Tor, das so präzise war, dass man fast glauben konnte, der Ball habe selbst beschlossen, das Spiel zu retten. [weiter lesen] |
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56936 Zuschauer atmeten tief durch, als der Schlusspfiff ertönte: Manchester Devils 1, FC Millwall 2. Ein Ergebnis, das so mancher Fan der Heimelf wohl für einen Tippfehler gehalten hätte - doch es war bittere Realität an diesem frostigen Januarabend des 7. Spieltags in der 1. Liga England. [weiter lesen] |
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Ein nasskalter Januarabend in London, Flutlicht, 27.000 Zuschauer - und ein Spiel, das alles hatte, was man in der 2. Liga England erwartet: Leidenschaft, Fehlpässe, Gelbe Karten und einen Schiedsrichter, der offenbar auf Drama aus war. Am Ende trennten sich die London Spurs und die Hull Tigers mit 1:1, ein Ergebnis, das beiden Teams nur bedingt weiterhilft, aber für Gesprächsstoff bis zum nächsten Spieltag sorgen dürfte. [weiter lesen] |
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Torsten Legat