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Liga MX | 33. Spieltag | 13.09.26 | UD Atlante - Pumas Nacional 0:2 Dabei begann Atlante durchaus mutig. Luke Simard prüfte bereits in der 4. Minute die Abwehr, Miroslav Kozacik legte in der 5. und 9. Minute nach. Auf der Tribüne dürfte zu diesem Zeitpunkt mancher Anhänger gedacht haben: Heute wird es vielleicht sogar ein Fußballabend und nicht nur eine gemeinschaftliche Übung im Hoffen. Doch dann schlug Pumas Nacional zu. In der 10. Minute traf Carl Ibanez aus dem zentralen Mittelfeld zum 1:0, vorbereitet von Miguel Andrade. Es war der Moment, in dem die Gäste ihre offensive Ausrichtung mit einem besonders überzeugenden Argument belegten: dem Ball im Netz. "Wir wollten von Beginn an Druck machen und nicht erst lange höflich anklopfen", sagte Ibanez später. "Zum Glück hat die Tür früh aufgemacht." Pumas blieb danach gefährlich. Afanas Biljaletdinow schoss mehrfach, Miguel Morte und Martin Djalo suchten ebenfalls den Abschluss. Atlante hielt dagegen, kam durch Simard, Kozacik und Pablo Quaresma zu eigenen Möglichkeiten, doch so richtig zwingend wurde es selten. Die Gastgeber besaßen am Ende sogar 51,84 Prozent Ballbesitz - eine hübsche Zahl, die sich allerdings ungefähr so wertvoll anfühlte wie ein Regenschirm im Hurrikan. Kurz vor der Pause folgte der zweite Nackenschlag. In der 42. Minute erhöhte Miguel Moutinho auf 2:0, Nicolas LaClaire lieferte die Vorarbeit. Moutinho kam über die rechte Seite, blieb ruhig und schob den Ball dorthin, wo Torhüter Guglielmo Vicario nur noch hinterherschauen konnte. "Der Pass von Nicolas war so gut, dass ich eigentlich nur noch nicht stolpern durfte", sagte Moutinho mit einem Grinsen. "Das habe ich diesmal geschafft." UD-Atlante-Trainer Ozi Star reagierte zur Halbzeit doppelt. David Bonnaire ersetzte Luke Simard, Jonatan Lund kam für Luke Henderson. Die Gastgeber stellten sich nach der Pause etwas ausgewogener auf, fanden aber weiterhin keine Lösung gegen die gut organisierte Defensive von Trainer Andy Nordlicht. "Wir hatten mehr Ballbesitz, aber Pumas hatte mehr Klarheit", analysierte Star. "Das ist eine bittere, aber ziemlich schwer zu widerlegende Zusammenfassung." Pumas blieb offensiv eingestellt, schoss aus allen Lagen und sammelte insgesamt 19 Torschüsse. Atlante brachte es auf 11. Zwar drängten die Hausherren nach dem Seitenwechsel stärker nach vorn, doch Nael Simao, Arkadi Putin und Jose Maria Cunha scheiterten mit ihren Versuchen. In der 60. Minute wechselte Pumas Mateo Beto für Djalo ein und brachte später Ronald Scholz für Egil Fischer. Das wirkte weniger wie Panik als wie der Versuch, den Abend ordentlich zu Ende zu verwalten. In der 79. Minute wurde es noch einmal hektisch: Afanasi Beresuzki sah nach seiner zweiten Verwarnung Gelb-Rot. Pumas musste die Schlussphase in Unterzahl bestreiten, blieb aber erstaunlich gelassen. Atlante erhöhte den Druck, doch selbst die letzten Abschlüsse von Cunha und Kozacik fanden keinen Weg ins Tor. "Wir haben gekämpft, aber manchmal ist das Tor heute offenbar im Urlaub", sagte Atlantes Michel Montalban nach seiner Verwarnung und sprach damit vermutlich auch für die Heimkurve. Pumas Nacional gewann letztlich verdient. 48,16 Prozent Ballbesitz reichten, weil die Gäste zielstrebiger waren und in der ersten Hälfte eiskalt zuschlugen. UD Atlante darf sich immerhin damit trösten, statistisch nicht unterlegen gewesen zu sein. Im Fußball ist das bekanntlich die höfliche Form von: leider verloren. 13.09.2026 20:40 |
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Ein Wort gab das andere - wir hatten uns nichts zu sagen.
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