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Margate Reds zerlegen Manchester Blues - Basta macht's doppelt!

Ein nasskalter Pokalabend, Flutlicht, 51.647 Zuschauer im Margate-Stadion - und am Ende ein 3:0, das sich wie ein Statement anfühlt. Die Margate Reds schickten die Manchester Blues mit hängenden Köpfen nach Hause, und das völlig verdient. Zwei Tore von Zivojin Basta (51., 68.) und ein später Treffer von Robert Amyot (82.) besiegelten das Schicksal der Gäste, die offensiv so harmlos wirkten wie ein schlafender Goldfisch.

Dabei begann alles recht zäh. In der ersten Halbzeit hatte Margate zwar mehr vom Ball (55 Prozent Ballbesitz) und wirkte aggressiver in den Zweikämpfen, doch die Blues verteidigten diszipliniert - zumindest eine Halbzeit lang. Robert Amyot prüfte Torhüter Knud Gruber schon in der 2. und 6. Minute, Kai Marley drosch in der 13. den Ball auf die Tribüne, und Billy Henderson versuchte sich aus der Distanz. Doch das Netz blieb unberührt. "Ich dachte irgendwann, wir könnten bis Mitternacht spielen und trotzdem keinen reinmachen", grinste Reds-Coach Ata Lameck später.

Die Blues? Nun ja. Vier Torschüsse in 90 Minuten sprechen Bände. Jacinto Domingos versuchte es in der 29. und 48. Minute, doch Reds-Keeper Joshua Hannigan war so unterbeschäftigt, dass er sich vermutlich eher fragte, ob der Rasenschnitt gleichmäßig war. "Wir haben einfach keinen Zugriff bekommen", seufzte Gästetrainer Daniel Kontsch, der seine Mannschaft in einer ausgewogenen 4-4-2-Formation auflaufen ließ. "Margate war heute einfach giftiger. Und schneller. Und, ehrlich gesagt, besser."

Nach dem Seitenwechsel brannte Margate ein Offensivfeuerwerk ab - und endlich lohnte sich die Geduld. In der 51. Minute war es David Reacock, der von links eine präzise Flanke in den Strafraum zirkelte. Zivojin Basta stieg höher als alle anderen und köpfte zum 1:0 ein. Das Stadion explodierte, und man hatte das Gefühl, dass die Reds sich den Frust der ersten Halbzeit von der Seele brüllten.

Nur 17 Minuten später schlug Basta erneut zu. Diesmal kam die Vorlage von Noah Eliot, der mit einem feinen Pass durch die Schnittstelle den Serben freispielte. Basta blieb eiskalt - 2:0, und die Blues wirkten plötzlich so blau wie ihr Trikot. "Ich hab einfach reingehalten", sagte Basta später mit einem Lächeln, "der Rest war Glück - oder Instinkt. Suchen Sie’s sich aus."

Manchester reagierte mit einem Wechsel - allerdings unfreiwillig. Der junge Yannik Gancarczyk musste nach einer schmerzhaften Verletzung in der 50. Minute vom Platz, für ihn kam Innenverteidiger Ruben Östergaard. Eine Umstellung, die das ohnehin fragile Offensivspiel der Blues endgültig lahmlegte.

Margate dagegen roch Blut. Sie kombinierten, liefen, pressten - und Robert Amyot krönte seine starke Leistung in der 82. Minute. Nach einem klugen Zuspiel von Noah Eliot zog der Rechtsaußen trocken ab - 3:0, der Deckel war drauf. Amyot riss die Arme hoch, drehte jubelnd ab und rief in Richtung Trainerbank: "Jetzt darf ich endlich duschen!"

Ata Lameck, der an der Seitenlinie sonst selten Emotionen zeigt, klatschte jeden seiner Spieler ab. "Heute hat jeder verstanden, worum es geht. Pokal ist Herzenssache", sagte er auf der Pressekonferenz, bevor er mit einem Grinsen hinzufügte: "Und wenn Robert so weitermacht, muss ich ihm bald das Schießen verbieten - sonst hebt er noch ab."

Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: 18 Torschüsse für Margate, nur 4 für Manchester. 55 Prozent Ballbesitz, 56 Prozent gewonnene Zweikämpfe - eine Machtdemonstration in Rot. Nur in einem Punkt waren die Gäste überlegen: im Durchhaltevermögen beim Anstoß nach Gegentoren.

Am Ende blieb den Blues nur der Handschlag. Kapitän Xavier Nani fasste es trocken zusammen: "Manchmal bist du der Hund, manchmal der Baum. Heute waren wir eindeutig der Baum."

Die Fans verabschiedeten ihre Helden mit stehenden Ovationen, während Basta sich noch einmal feiern ließ. Auf die Frage, ob er das Spiel seines Lebens gemacht habe, antwortete er nur: "Fragen Sie mich, wenn wir den Pokal holen."

Margate ist eine Runde weiter - und nach diesem Auftritt dürfte kein Gegner Lust haben, sie zu ziehen.

Vielleicht war es nur ein Pokalabend. Aber einer, der zeigte, dass Leidenschaft, Aggressivität und ein bisschen Basta manchmal alles sind, was man braucht, um Geschichte zu schreiben.

11.07.643987 15:10
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Herzlichen Glückwunsch an Marco Kurz. Seine Frau ist zum zweiten Mal Vater geworden.
Thomas Häßler
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