// Startseite
| Notbremse |
| +++ Sportzeitung für Deutschland +++ |
|
|
|
Landesliga 30 | 5. Spieltag | 21.09.26 | SV Limbach - FC Hennigsdorf 1:0 1782 Zuschauer waren um 20.15 Uhr gekommen. Einige vermutlich in der Hoffnung auf Spektakel, andere vielleicht einfach, weil man montagabends ohnehin wissen möchte, warum man am nächsten Morgen müde ist. Limbach lieferte zumindest Spannung. Und einen Sieger. Die Gastgeber übernahmen früh die Initiative, ohne dabei kopflos nach vorne zu stürmen. Beide Mannschaften agierten zunächst ausgewogen, mit kontrolliertem Passspiel und ohne großes Pressing. Limbach suchte den sicheren Weg zum Abschluss - eine Entscheidung, die sich in 15 Torschüssen widerspiegelte. Hennigsdorf kam dagegen nur zweimal gefährlich zum Abschluss. In der 16. Minute prüfte Curt Werner erstmals ernsthaft die Defensive der Gäste. Der linke Angreifer blieb auch später auffällig und beschäftigte die Hennigsdorfer Abwehr wie ein schlecht gelaunter Wecker. Auf der Gegenseite versuchte Günther Dietz in der 21. Minute, für Unruhe zu sorgen. Viel mehr als ein Warnsignal war dieser Versuch allerdings nicht. Dann fiel das Tor. In der 24. Minute traf Yanik Seidel zur Limbacher Führung. Der zentrale Mittelfeldspieler hatte zuvor bereits einen Abschluss verbucht und setzte sich nun endgültig auf den Spielberichtsbogen. Jonathan Group war an der Entstehung beteiligt. 1:0 - und plötzlich wirkte die Partie so, als hätte Limbach einen Plan. Das ist im Fußball bekanntlich schon beinahe die halbe Miete. "Der Ball war drin, also haben wir beschlossen, das nicht weiter zu diskutieren", hätte Seidel nach dem Spiel mit einem Grinsen sagen können. Ein tatsächliches Zitat liegt zu dieser Partie allerdings nicht vor; die Szene ist sinngemäß und augenzwinkernd nachgestellt. Wahr ist: Seidels Treffer blieb der einzige des Abends. Limbach hatte danach weiterhin mehr vom Spiel. Die Gastgeber kamen vor der Pause durch Seidel, Werner und Nevio Rodriguez zu weiteren Abschlüssen. Hennigsdorf blieb bemüht, fand aber nur selten Räume. Mit 55,0 Prozent Ballbesitz lag Limbach knapp, aber verdient vorne. Die Zweikampfquote von 57,8 Prozent unterstrich zudem, dass die Hausherren nicht nur den Ball, sondern auch viele Duelle für sich beanspruchten. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Bild wenig. Limbach blieb offensiv, ohne in blinden Aktionismus zu verfallen. Hassan Fostervold eröffnete die zweite Hälfte mit einem Abschluss in der 48. Minute, Seidel legte vier Minuten später nach. Werner und Rodriguez tauchten ebenfalls wieder gefährlich auf. James Baskin und David Schulte suchten ihr Glück, doch Hennigsdorfs Tor blieb von weiteren Einschlägen verschont. Die Gäste kamen durch Dietz in der 63. Minute noch einmal zum Abschluss. Es war jedoch bezeichnend für den Abend: Hennigsdorf zeigte sich nicht völlig harmlos, aber Limbach hatte die besseren Argumente. Trainer Schrut ließ seine Mannschaft taktisch unverändert ausgewogen auftreten - keine wilden Umstellungen, kein Fußballroulette, sondern solide Arbeit. In der Schlussphase wurde es trotzdem noch einmal hektisch. Fostervold, Baskin und Group sahen Gelb. Limbach verteidigte die Führung mit zunehmender Entschlossenheit und brachte sie über die Zeit. Kurt Freunds Abschluss in der 87. Minute blieb die letzte nennenswerte Offensivaktion. Am Ende stand ein knappes, aber verdientes 1:0. Limbach hatte deutlich mehr Torschüsse, etwas mehr Ballbesitz und die entscheidende Szene. Hennigsdorf nahm vermutlich die Erkenntnis mit nach Hause, dass 44,9 Prozent Ballbesitz zwar ordentlich klingen, aber keinen Punkt garantieren. Limbach hingegen durfte feiern - nicht spektakulär, aber höchst wirksam. 马会 21.09.2026 21:32 |
Sprücheklopfer
Wir lassen uns beide von unseren Frauen scheiden und ziehen zusammen.
Toni Polster über sein verbessertes Verhältnis zu Trainer Peter Neururer