La Hora
+++ Sportzeitung für Ecuador +++

Expreso Cuenca fährt UD Portoviejo mit 3:1 aus dem Stadion

Serie A | 34. Spieltag | 14.09.26 | Expreso Cuenca - UD Portoviejo 3:1

Expreso Cuenca hat am 34. Spieltag der Serie A vor 39.234 Zuschauern einen verdienten 3:1-Erfolg gegen UD Portoviejo gefeiert. Nach einer zunächst zähen, später turbulenten Partie stand es zur Pause 1:0. In der zweiten Hälfte fielen innerhalb von fünf Minuten drei Tore - genug Dramatik also, um selbst den Stadionkiosk nervös zu machen.

Die Mannschaft von Trainer Dierk Nordi begann offensiv, aber nicht kopflos. Expreso kombinierte bevorzugt kurz und suchte zunächst über schnelle Gegenstöße den Weg nach vorn. Portoviejo hielt dagegen, blieb in den ersten Minuten jedoch auffällig vorsichtig. Der erste Abschluss gehörte zwar den Gästen: Joseba Calvente prüfte in der fünften Minute die Defensive der Gastgeber. Danach übernahm Cuenca zunehmend das Kommando.

In der neunten Minute zielte Duarte Alves erstmals für Expreso auf das Tor, vier Minuten später versuchte es Ivan Muzek. Beim dritten Anlauf war der Flügelspieler erfolgreich. In der 13. Minute verwertete Muzek die Vorarbeit von Bruno Morin zum 1:0. Ein sauber ausgespielter Angriff, der Portoviejos Abwehr so überraschte, als hätte man ihr kurz den Spielplan weggenommen.

"Wir wollten von Beginn an mutig auftreten", sagte Muzek später. "Beim Tor musste ich nicht lange überlegen. Bruno hat den Ball perfekt vorbereitet - ich habe nur noch versucht, ihn nicht übermotiviert in den Nachthimmel zu schießen." Das gelang ihm bekanntlich.

Expreso blieb auch danach die aktivere Mannschaft. Bas Dost, Bruno Morin, Janos Zele und Sergio Rueda suchten den Abschluss, während Portoviejo vor allem auf Umschaltmomente lauerte. Joel Williamson hatte kurz vor der Pause noch eine Möglichkeit für die Gäste, doch Cuenca nahm die knappe Führung mit in die Kabine.

"Wir waren nicht schlecht, aber Expreso war unangenehm", soll Portoviejos Trainer Special Agent in der Halbzeit gesagt haben. "Und unangenehm ist im Fußball selten ein Kompliment." Die taktische Marschroute seiner Mannschaft blieb zunächst ausgewogen, später wurde sie deutlich offensiver. Nordi ließ sein Team weiter über die Flügel marschieren - mit Erfolg.

In der 61. Minute erhöhte Sergio Rueda auf 2:0. Filipe da Costa lieferte die Vorarbeit, Rueda vollendete einen Angriff, der das Publikum endgültig von den Sitzen riss. Zwei Minuten später meldete sich Portoviejo zurück: Nuno Fortun verkürzte nach Zuspiel von Jordi da Costa auf 1:2. Plötzlich war wieder Spannung im Stadion, und irgendwo dürfte ein Zuschauer seinen bereits geöffneten Siegeskeks hektisch wieder eingepackt haben.

Doch Expreso antwortete sofort. In der 66. Minute traf Filipe da Costa selbst zum 3:1, vorbereitet von Janos Zele. Damit war die kurze Hoffnung der Gäste beendet. Portoviejo versuchte in der Schlussphase mit höherem Einsatz, langen Bällen und aktivem Pressing noch einmal heranzukommen. Die Gastgeber verteidigten jedoch konzentriert und ließen kaum noch Gefahr zu.

Mit 15 Torschüssen gegenüber sechs hatte Expreso Cuenca auch statistisch die klareren Argumente. Der Ballbesitz war mit 51,7 Prozent nur leicht aufseiten der Gastgeber, doch die entscheidende Effizienz lag bei Cuenca. Portoviejo brachte nach dem Anschlusstreffer noch einige Abschlüsse zustande, fand aber keinen Weg zurück ins Spiel.

Nach 71 Minuten kamen Carles Estevez für Bas Dost und bei den Gästen Aitor Miguel für Pekka Uusimäki. Cuenca wechselte außerdem Gustav Baier aus, später musste Torhüter Cristian Barbu Vincent Mascarenhas Platz machen. Gelbe Karten sahen Xabier Pascual und Miroslav Komljenovic.

"Wir haben nach dem 2:1 nicht gezittert, sondern sofort reagiert", bilanzierte Trainer Nordi. "Das war heute der Unterschied." Im Stadion klang es etwas weniger nüchtern: "So darf es gerne immer laufen", rief ein Fan. Ein Wunsch, der im Fußball ungefähr so realistisch ist wie ein ruhiger Samstagabend im Stadion. Diesmal aber ging er in Erfüllung.

15.09.2026 20:07
Login
Emailadresse
Passwort
Sprücheklopfer
Ein Denkmal will ich nicht sein, darauf scheißen ja nur die Tauben.
Toni Polster auf die Frage, ob er in Köln schon ein Denkmal sei
NETZWERK
Football Manager
Manager de fútbol
Calcio manager
Football Manager
LINKS
Kostenlos registrieren
Online-Hilfe
Freie Teams
Spieltag & Tabelle
Plattform-News
COMMUNITY
Zeitung
Stammtisch
Chat
ÜBER UNS
Impressum
Kontakt
AGB
Managerspiel Onlinemanager