// Startseite
| Heraldo de Mexico |
| +++ Sportzeitung für Mexico +++ |
|
|
|
Liga MX | 3. Spieltag | 19.09.26 | Alacranes Durango - UD Atlante 2:0 Vor 43.356 Zuschauern begann die Partie am Samstagabend um 20 Uhr mit einem kleinen Schreckmoment für Durango. Atlantes Arkadi Putin prüfte bereits in der zweiten Minute die Aufmerksamkeit der Heimabwehr, kurz darauf versuchte es Nael Simao. Die Gäste waren offensiv eingestellt, spielten zunächst ausgewogen und suchten nach Lücken. Doch bevor UD Atlante seine taktischen Hausaufgaben vollständig auspacken konnte, hatte Durango die Antwort parat. In der siebten Minute ging es schnell: Lukas Rieger brachte den Ball von links in die gefährliche Zone, Xavi Ziganda vollendete zum 1:0. Der rechte Angreifer hatte zuvor schon selbst auf das Tor geschossen - diesmal war er präziser. "Ich dachte kurz, wir hätten erst einmal abtasten wollen", sagte Ziganda nach dem Spiel mit einem Grinsen. "Aber dann war der Ball plötzlich da. Da wäre es unhöflich gewesen, ihn nicht hineinzuschießen." Vier Minuten später war die Partie beinahe schon entschieden. Wieder war Rieger beteiligt, wieder landete der Ball bei einem Angreifer. Davib Malfoy erhöhte auf 2:0 und verwandelte das Stadion endgültig in eine gut gelaunte Festhalle. Atlantes Torhüter Guglielmo Vicario konnte dem Abschluss nur hinterherschauen. "Nach elf Minuten 0:2 zurückzuliegen, ist natürlich nicht unser bevorzugter Matchplan", räumte Gästetrainer Ozi Star später ein. Eine Erkenntnis, die vermutlich niemand im Stadion ernsthaft bestreiten wollte. Durango blieb trotz der Führung gefährlich. Xavi Ziganda tauchte mehrfach vor dem Tor auf, Davib Malfoy ebenfalls. Insgesamt brachte es der Gastgeber auf 13 Torschüsse, Atlante auf sieben. Die Gäste kamen zwar noch zu Möglichkeiten - Vincent Ibano versuchte es in der 23. und 72. Minute, Amit Buzaglo kurz vor der Pause gleich zweimal -, doch der ganz große Druck blieb aus. Zu häufig fehlte im letzten Moment die Genauigkeit, also genau jene Kleinigkeit, die im Fußball leider den Unterschied zwischen Hoffnung und Ergebnis darstellt. Mit 56,1 Prozent Ballbesitz hatte Durango die Partie zudem ordentlich im Griff. Atlante kam auf 43,9 Prozent und stellte zur zweiten Halbzeit um: Bailey Farquharson und Isidor Sabau wurden eingewechselt. Später kam auch Jose Maria Cunha. Der gewünschte Umschwung blieb jedoch aus. Durango verteidigte aufmerksam, schaltete bei Gelegenheit um und ließ den Gästen nur selten Räume. Trainer Manni Kaltz hatte seine Mannschaft zunächst ausgewogen und mit starkem Zweikampfverhalten eingestellt. Das Pressing sollte vor allem dann greifen, wenn Atlante in Rückstand geriet - ein Plan, der bereits früh sehr viel Gelegenheit bekam. "Wir wollten nicht schön aussehen, sondern vorne liegen", erklärte Kaltz. "Nach elf Minuten war das erledigt. Danach durften die Jungs auch einmal vernünftig sein." Atlante wurde in der Schlussphase aggressiver und presste nun aktiver. Nael Simao kam in der 90. Minute noch zu einem letzten Torschuss, doch Torwart Szabolcs Puskas blieb unbezwungen. Durango wechselte kurz vor Schluss noch Ingo Mendo ein und brachte die Partie ohne Drama über die Zeit. So blieb es beim 2:0 (2:0). Zwei frühe Treffer, 13 Torschüsse und ein Gegner, der lange vergeblich nach dem Schalter suchte: Durango gewann verdient. Atlante dagegen dürfte auf der Rückfahrt vor allem eine Frage beschäftigt haben: Warum beginnt ein Fußballspiel eigentlich nicht erst in der zwölften Minute? 19.09.2026 20:41 |
Sprücheklopfer
Das spricht vielleicht für eine schlechte Vereinskarriere - aber das war ein Höhepunkt meiner Laufbahn!
Jan-Aage Fjörtoft auf die Frage, was ihm der Siegtreffer gegen Bayern München bedeutet