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Premier Division | 1. Spieltag | 17.09.26 | Dundalk Lilywhites - Galway Tribesmen 2:2 Dabei begann der Abend um 20.30 Uhr mit einem kleinen Schock für die Gastgeber. Kaum hatten sich die 20.000 Besucher hingesetzt, schlug Janos Eisenhoffer in der fünften Minute zu. William Ireland bereitete vor, Eisenhoffer vollstreckte - und die Tribesmen hatten den Traumstart, den sich Dundalk vermutlich für die ersten fünf Minuten ausgedruckt hatte. Eisenhoffer blieb anschließend auffällig. Schon in der ersten Viertelstunde prüfte er die Dundalker Defensive mehrfach, während Rutger Devenpeck im Sturmzentrum ebenfalls unmissverständlich klarmachte, dass Galway nicht zum höflichen Kennenlernen angereist war. In der 28. Minute war Devenpeck dann erfolgreich: Marwin Lorenz lieferte die Vorarbeit, Devenpeck erhöhte auf 2:0. Dundalks Torhüter Taylor Kinsella dürfte sich zu diesem Zeitpunkt ungefähr so gefühlt haben wie ein Kellner, der gerade bemerkt, dass der Tisch bereits die dritte Runde bestellt hat. Die Lilywhites bemühten sich zwar, fanden aber zunächst nicht den richtigen Schlüssel. Jose Barros feuerte mehrfach auf das Tor, Dylan Connolly versuchte es aus dem rechten Mittelfeld, doch Galways Abwehr hielt den Vorsprung bis zur Pause. Die Statistik sprach später von 16 Torschüssen auf beiden Seiten. Zur Halbzeit sprach allerdings vor allem die Anzeigetafel - und die war mit Dundalk nicht besonders diplomatisch. Galway-Trainer Andreas Godejohann ließ seine Mannschaft offensiv und mit sicherem Abschlussverhalten auftreten. Auf Pressing verzichteten die Tribesmen weitgehend, was angesichts der frühen Führung zunächst wie eine kluge Gelassenheit wirkte. Dundalk blieb ausgewogen ausgerichtet, spielte ebenfalls ohne extremes Pressing - offenbar setzte man auf Fußball statt auf kollektives Hinterherrennen. Ein mutiger Ansatz, der nach 45 Minuten allerdings noch dringend einer Erfolgsmeldung bedurfte. Die kam nach dem Seitenwechsel. In der 56. Minute verkürzte Dylan Connolly nach Vorarbeit von Noach Van Curen auf 1:2. Plötzlich war das Stadion wieder laut, und Galway bekam einen Vorgeschmack darauf, dass eine Zwei-Tore-Führung im Fußball ungefähr so stabil ist wie ein Regenschirm im irischen Wind. Nur zwei Minuten später fiel der Ausgleich. Connolly legte diesmal für Jose Barros auf, der zum 2:2 traf. Barros hatte zuvor bereits mehrfach den Abschluss gesucht; nun wurde aus Beharrlichkeit endlich Zählbares. Dundalk war zurück im Spiel, Galway musste seine komfortable Position hastig gegen eine Überlebenshaltung eintauschen. In der Schlussphase blieb die Partie offen. Cesc Zapatero und Davib Doyle suchten für Dundalk weitere Chancen, auf der anderen Seite blieb Eisenhoffer gefährlich. Ignacio Mendivil sah in der 91. Minute noch die Gelbe Karte, nachdem Mateo Bosingwa bereits früh verwarnt worden war. Mehr Tore fielen nicht. Dundalk hatte mit 51,5 Prozent etwas mehr Ballbesitz, Galway kam auf 48,5 Prozent. Auch bei den Zweikämpfen lagen die Gäste knapp vorn: 50,7 zu 49,3 Prozent. Am Ende aber waren beide Teams im wichtigsten Wert gleichauf. 2:2 - ein Ergebnis, das Dundalk nach dem 0:2 feierte und Galway vermutlich mit dem festen Vorsatz quittierte, beim nächsten Mal eine Führung länger als 30 Minuten zu behalten. 17.09.2026 23:45 |
Sprücheklopfer
Das, was ich schon die letzten 20 Jahre gemacht habe, mich wichtig machen und deppert reden!
Toni Polster auf die Frage, was er im Gladbach-Management tun werde